Künstler*­innen

Programm

da und hier

Sie sind als Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen und „landen“ in Deutschland. Ein neues Land, eine andere Kultur, neue Regeln, ein neues Leben. Vieles ist ungewohnt, komisch, schräg, überraschend – sehr fremd und auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Die Jugendlichen aus Afghanistan, Syrien, Irak, und Russland haben sich in einem Szenenspiel mit ihrer eigenen Herkunft und den Unterschieden auseinandergesetzt, mit denen sie hier in Deutschland konfrontiert worden sind. Stimmungsvolle Bilder, die passend zu den einzelnen Themen als Kulisse an die Wand projiziert werden, sorgen dafür, dass man einen Eindruck bekommt aus, welcher Welt die Protagonisten kommen und wie anders ihnen das Leben in Deutschland erscheinen muss. Die Jugendlichen berichten von ihren eigenen Erfahrungen und verpackt in Szenen der Alltäglichkeit bringen sie das Erlebte eindrucksvoll spielerisch auf die Bühne. Das mit den Schülern selbst erarbeitete Werk zeigt einmal mehr: Dinge, die uns als „völlig normal“ erscheinen, sehen aus einer anderen Perspektive betrachtet, mit einem anderen Erfahrungsrucksack bestückt, durchaus komisch, lustig oder befremdend aus. Wie eine multikulturelle Gesellschaft uns ganz neue Sichtweisen auf das eigene Handeln ermöglichen kann, wird in den einzelnen Szenen auf den Punkt gebracht.

Regie führen Wilhelm Neu und Charlotte Frevel.

Erste Aufführung des Stücks im TPZ-Münster

http://www.schlaun-gymnasium.de/aktuelles/neuigkeiten/meldung/artikel/was-hat-dich-ueberrascht-was-war-schraeg-was-war-komisch.html

Weitere Informationen

www.tpz-muenster.de