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Programm

Dreck

ein Monolog von Robert Schneider

Sad kommt an in dem Land, in dem man seine geliebte deutsche Sprache spricht – aber er kommt als ein Illegaler. Wie ein „Stück Scheiße“ kommt sich der Rosenverkäufer vor, weil man ihm zu verstehen gibt, dass man ihn nicht haben will. Und einem dreckigen verlogenen Araber wie Sad sollte man überdies kein Wort glauben. Alle fremden- und araberfeindlichen Klischees und Vorurteile macht sich Sad zu eigen und richtet die Wut und Aggression mit Bitterkeit gegen sich selbst.