Peter-Paul König

Peter-Paul König, geboren 1959 in Reutlingen, lebt in Göttingen und Münster, Studium der Germanistik und kath. Theologie, Arbeiten für Museen, Theater und andere öffentliche Einrichtungen.

5 Fragen an: Peter-Paul König

Dein Festival-Projekt in zwei Sätzen?

Den alltäglichen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit greifbar zu machen – am Beispiel der Spannung aus den Ansprüchen z.B. unseres Grundgesetzes und dem politischen Handeln z.B. im Bereich der Geflüchtetenpolitik.

Was hat dich zu diesem Beitrag inspiriert?

Die Unfassbarkeit der „Abschreckungspolitik“.

Was bedeutet Demokratie für dich?

Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit; eng damit verbunden: die Herrschaft der Menschenrechte; die Macht geht „vom Volk“ aus (was das heißt, darüber müsste man jetzt lang schreiben oder – besser noch – diskutieren).

Welche Rolle spielt Kunst in einer demokratischen Gesellschaft?

Kunst hat die diskursive Rolle der Verstörung, des Hinterfragens.

Was macht Corona mit der Demokratie (und unserem Festival)?

Das werden wir sehen – auf jeden Fall fordert Corona auch dazu heraus, vieles noch einmal anders zu sehen, Handlungsspielräume zur erweitern, Sicherheiten infrage zu stellen, mit Unsicherheiten zu leben, sich die Unplanbarkeit von vielem wieder einmal klar zu machen etc.